Zwei bis zehn Minuten an die frische Luft genügen, um Kopf und Augen zu entspannen. Koppel den Gang an wiederkehrende Ereignisse: Telefonate, Dateiupload, Teewasser. Wähle eine Minischleife mit einem Lächel-Auslöser, etwa ein Baum oder ein Schaufenster. Notiere am Ende einen Satz, der dir aufgefallen ist. So wird Gehen zu einer Quelle kleiner Entdeckungen statt Pflicht. Teile deine liebste Strecke und ob du sie allein, mit Kolleginnen oder im stillen Podcast-Begleitmodus gehst.
Nach jeweils zwanzig Minuten Bildschirmzeit blicke zwanzig Sekunden auf ein Objekt in sechs Metern Entfernung. Ergänze zwei Schulterkreisen und ein Aufstehen. Diese Mini-Unterbrechung reduziert digitale Ermüdung und erinnert dich an einen aufrechten Sitz. Stell dir einen freundlichen Ton oder eine Sanduhr als Signal. Wiederholt einsetzen, nicht perfektionieren, bringt den Effekt. Erzähle, welcher Hinweis dich zuverlässig aufstehen lässt und ob ein Kollege als gemeinsamer Erinnerungsbuddy helfen kann.
Rituale gelingen, wenn sie kaum Vorbereitung brauchen. Wähle drei Bewegungen, die überall passen: Waden dehnen an der Treppenstufe, Hüftkreisen am Kopierer, Handgelenke lockern vor Videocalls. Atme bewusst aus, um Spannung loszulassen. Dokumentiere in einer Woche, wann du dich beweglich fühlst. Kleine Erfolge wirken wie Öl im Getriebe des Tages. Poste ein Foto deiner Lieblingsbewegung – ohne Leistungsdruck, mit Humor – und inspiriere andere, es genauso unkompliziert zu halten.
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